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Das kulturelle Erbe

Ausgezeichnet mit dem Gütesiegel «Stadt der Geschichte
und Kultur», bietet Briancon seinen
Besuchern ein außergewöhnliches kulturelles Erbe, insbesondere
ein in Europa einzigartiges
Festungsystem. Diese Bauwerke bezeugen auf einer Seehöhe von
1.300 m die Geschichte
militärischer Architektur und deren Entwicklung über
3 Jahrhunderte hinweg, von Vauban bis
Maginot.
Der Fortschritt der Miltärtechnik zwang dazu, immer höhere
Regionen und Gipfel zu erschliessen.
Die unten gezeigten Festungen sind die am tiefsten gelegenen und
damit ältesten Bauwerke.

Die Altstadt

Gleich
ob Cite Vauban oder Gargouille genannt,
Besucher schätzen es durch die Gassen der
Stadt zu gehen. Diese ist, auch ohne die Festungsanlagen,
eine wahres Kunstwerk. Denn sie
verbirgt auch zahlreiche andere Schätze : Kirchen,
Springbrunnen, Sonnenuhren und viele andere
architektonische Elemente mehr.
Entdecken Sie die Stadt mit ihren Gassen und Winkeln,
geniessen Sie die herrlichen Aussichten
in die umgebenden Täler. Weitere Informationen
zur Stadt finden Sie links, Bilder dazu in der Galerie.

DAS Fort des Salettes

Gedanklich
stellte sich Vauban das Fort de Salettes während seines ersten
Aufenthaltes in
Briancon 1692 vor: Oberhalb der Stadt, vorgelagert, nach den ersten
Kehren die zum
Aussichtspunkt «Croix de Toulouse» führen.
Ursprünglich
erbaut wurde diese kleine Festung zwischen 1709 und 1712 als rechteckiger
Turm, umgeben von einem Graben und einer zurückgelagerten
Feuergalerie.
Die Aufgaben waren die
Überwachung der Straße in Richtung Italien, zum anderen
sollten Angreifer keine die Stadt
gefährdende Position beziehen können.
1840 erfolgte der Umbau in eine Artelleriefestung mit außenliegendem
Gräben, bunkerähnlichen
Kasematten und Bastionen.
Dank der Arbeit des Vereins "Club
du Vieux Manoir" befindet sich die
Festung in ausgezeichnetem Zustand, was leider die Ausnahme ist.
Bilder des «Fort
des Salettes» finden Sie hier.

DIE "Pont d'Asfeld"

Diese
Brücke verbindet die Stadt mit dem Fort des Tetes.
Schon 1700 dachte Vauban an eine Brücke, die es ermöglichen
würde die Schlucht der Durance
zu überwinden.Nach seinen Plänen sollte die Brücke
in zwei Bögen erbaut werden. Als das
Projekt 30 Jahre später verwirklicht wurde, entschieden
sich die beauftragten Ingenieure für einen
Bogen mit einer Spannweite von 40 Metern bei
einer Höhe
von 55 Metern über Grund.
Der damals wilde Fluß zwang zu besonderer Sorgfalt bei
der Erbauung, sämtliche Holzarbeiten
zur Abstützung des Bogens wurden in nur 3 Monaten von April
bis August 1730 erstellt. Trotz
dieser Eile kam es während der Bauzeit an diesem kühnen
Bauwerk zu keinem nennenswerten
Unfall.
Dennoch hat dieses Monument keinen guten Ruf, häufig
wird es als Brücke des Teufels
bezeichnet, die als Schauplatz für zahlreiche Selbsttötungen
dient.
Zur
Fotogalerie.
DAS Fort Dauphin

Dieser
vorgeschobene Posten, der am Waldrand erbaut wurde, diente der Überwachung
des Tals
in Richtung Fontenil und dem Schutz des Forts des Têtes.
Zusammen mit dem
gegenüberliegenden Fort des Salettes war es möglich,
die Straße nach Italien perfekt zu sperren.
Die Festung,
die auf mehreren Ebenen erbaut wurde, hat zwei Bastionen, ihre
Besonderheit ist
eine imposante Mauer mit einer Stärke von 2,20
Metern und einer Höhe von 9,30 Metern. Diese
Mauer verläuft längs des Forts, daran angelehnt ist
das einzige Gebäude dieser Kaserne.
In einem Zustand fortgeschrittenen
Zerfalls gehört die Festung
immer noch der Armee, die es
noch als Übungsgelände für Straßenkämpfe
nutzt.
Zur
Fotogalerie.

DAS Fort des TÊtes
Diese
Bauwerk ist das bedeutendste des Festungssystem im Raum Briancon.
Seit dem Jahr 1700
unterstrich Vauban die strategische Bedeutung an diesem Platz,
der sowohl die Täler in Richtung
Fontenil und Fontchristiane als auch die Stadt überragt.
Mit dem Bau wurde 1721 unter Leitung der Ingenieure Tardif und
Negre begonnen. Zuerst mußte
das Plateau des Tetes eingeebnet werden, dazu wurden die kleinen
Buckel beseitigt, die sich
dort erhoben und von denen nur noch kleine Reste auf dem zentralen
Platz des Forts
übrigblieben.
Das Fort setzt sich aus 3 Frontlinien und einem
tiefer liegenden Teil zusammen und präsentiert
das wehrtechnische Fachwissen jener Epoche : sogenannte Demi-Lunes,
haldmondartige
Kampstände, Schießstände, gedeckte Wege zeugen
davon......
Eine Fläche, eineinhalb mal so groß wie die Altstadt
von Briancon, erlaubte die Kasernierung von
1.250 Mann mit ungefähr 70 Artillerie-Geschützen.
Das
Fort des Tetes, der Mittelpunkt des Verteidigungssytems, ist über
die Pont d`Asfeld mit der
Stadt und durch einen «Communcation Y» genannten
Gang mit dem Fort de Randouillet
verbunden.
Es wurde niemals komplett fertiggestellt, zahlreiche
Gebäude fehlen, manche wurden
einer anderen Bestimmung zugeführt, so die Kapelle, die
als Wohnblock verwendet wurde.
Besichtigungen werden im Sommer durchgeführt, Bilder der
Anlage finden Sie in der
Fotogalerie.

DAS Fort du Randouillet
Es überragt
das Fort des Tetes und hatte die Aufgabe, vor einem aus den Bergen
von Infernet
ausgehenden Angriff zu schützen. Die Lage erlaubt auch, das
Tal von Cervieres zu überwachen.
Die Festung hat zwei verschiedene Aufgaben, nach denen es entsprechend
konstruiert wurde.
Zum einen der Donjon (Festungsturm), der höher gelegene Teil,
in dem sich die wesentlichen zur
Verteidigung notwendigen Einrichtungen konzentrieren. Der untere
Teil beherbergt unter anderem
die «militiärische Stadt» mit den Gebäuden
der Kaserne und dem Pulvermagazin.
Der Name stammt von den hier nistenden Schwalben, die in den französischen
Südalpen
Randouillles genannt werden.
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