Le Fort du Chateau
Die "Cite Vauban"
la porte d'EmbrunBriancon besteht aus zwei verschiedenen Stadtteilen, zum einem aus dem Quartier Sainte Catherine(Unterstadt) und dem befestigten Teil der Cité Vauban, (Oberstadt). Der Letztgenannte ist der historische Stadtteil, der im Mittelalter erbaut wurde und von wo aus der Baumeister Vauban die Befestigung rund um die Stadt anfangs des 18. Jh. erbaute.

porte de pignerolErbaut an einem steilen Hang, ist die Stadt von einem Befestigungssystem umgeben und wird dominiert von der Zitadelle «Forts du Chateau» auf einem höher gelagerten Felsen. Man betritt die Stadt von oben durch die Stadttore «Pignerol» oder «Dauphine», unten über das Tor «Port d´Embrun» Um den vorhandenen Platz optimal zu nutzen, wurden die Häuser eng und hoch entlang den Gassen, die die Stadt durchziehen, erbaut. facades de la place d'armes
Die restaurierten Häuser stellen lebhafte Fassaden zur Schau, die das frühere farbenfrohe Erscheinungsbild der Stadt wiedergeben.
Auf einigen dieser Häuser. z.B. am Place d´Armes, kann man prächtige Sonnenuhren sehn, ein Beweis dafür, dass das außergewöhnliche Klima mit viel Sonnenschein immer in dieser Region vorherrschend war.

la maison des tetesEntdecken Sie bei einem Spaziergang durch die engen Gassen der malerischen Altstadt
Elemente und Details der Wohnungen und Häuser, wie z. B. Portale, Fasaden, Giebel.

les 2 tours de la CollegialeBriancon besitzt viele Kunst- und Geschichtsdenkmäler. Besonders zu erwähnen sind die Stiftskirche «La Collegiale Notre-Dame» mit ihren Zwillingstürmen (18 Jh), die Kirche «L’Eglise des Cordeliers» mit Fresken (14/15 Jh), der Springbrunnen «Fontaine Francois 1er» (16 Jh)....

petite gargouilleZwei nach oben offene Wasserrinnen - die große und die kleine Gargouille queren die Stadt von oben nach unten. Diese Überbleibsel des Mittelalters dienten der Brandbekämpfung. Ihnen verdankt die Oberstadt den Beinamen Gargouille und sowie deren Einwohner den Spitznamen Gargouillards.

Die meisten Geschäfte, Hotels, Bars und Restaurants befinden sich entlang dieser « Adern » der Stadt.


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Das kulturelle Erbe

Ausgezeichnet mit dem Gütesiegel «Stadt der Geschichte und Kultur», bietet Briancon seinen Besuchern ein außergewöhnliches kulturelles Erbe, insbesondere ein in Europa einzigartiges Festungsystem. Diese Bauwerke bezeugen auf einer Seehöhe von 1.300 m die Geschichte militärischer Architektur und deren Entwicklung über 3 Jahrhunderte hinweg, von Vauban bis Maginot.
Der Fortschritt der Miltärtechnik zwang dazu, immer höhere Regionen und Gipfel zu erschliessen.
Die unten gezeigten Festungen sind die am tiefsten gelegenen und damit ältesten Bauwerke.

Die Altstadt

Die altstadtGleich ob Cite Vauban oder Gargouille genannt, Besucher schätzen es durch die Gassen der Stadt zu gehen. Diese ist, auch ohne die Festungsanlagen, eine wahres Kunstwerk. Denn sie verbirgt auch zahlreiche andere Schätze : Kirchen, Springbrunnen, Sonnenuhren und viele andere architektonische Elemente mehr. Entdecken Sie die Stadt mit ihren Gassen und Winkeln, geniessen Sie die herrlichen Aussichten in die umgebenden Täler. Weitere Informationen zur Stadt finden Sie links, Bilder dazu in der Galerie.

DAS Fort des Salettes

Das Fort des SalettesGedanklich stellte sich Vauban das Fort de Salettes während seines ersten Aufenthaltes in Briancon 1692 vor: Oberhalb der Stadt, vorgelagert, nach den ersten Kehren die zum Aussichtspunkt «Croix de Toulouse» führen.
Ursprünglich erbaut wurde diese kleine Festung zwischen 1709 und 1712 als rechteckiger Turm, umgeben von einem Graben und einer zurückgelagerten Feuergalerie.
Die Aufgaben waren die Überwachung der Straße in Richtung Italien, zum anderen sollten Angreifer keine die Stadt gefährdende Position beziehen können. 1840 erfolgte der Umbau in eine Artelleriefestung mit außenliegendem Gräben, bunkerähnlichen Kasematten und Bastionen.
Dank der Arbeit des Vereins "Club du Vieux Manoir" befindet sich die Festung in ausgezeichnetem Zustand, was leider die Ausnahme ist. Bilder des «Fort des Salettes» finden Sie hier.

DIE "Pont d'Asfeld"

die pont d'Asfeld Diese Brücke verbindet die Stadt mit dem Fort des Tetes. Schon 1700 dachte Vauban an eine Brücke, die es ermöglichen würde die Schlucht der Durance zu überwinden.Nach seinen Plänen sollte die Brücke in zwei Bögen erbaut werden. Als das Projekt 30 Jahre später verwirklicht wurde, entschieden sich die beauftragten Ingenieure für einen Bogen mit einer Spannweite von 40 Metern bei einer Höhe von 55 Metern über Grund. Der damals wilde Fluß zwang zu besonderer Sorgfalt bei der Erbauung, sämtliche Holzarbeiten zur Abstützung des Bogens wurden in nur 3 Monaten von April bis August 1730 erstellt. Trotz dieser Eile kam es während der Bauzeit an diesem kühnen Bauwerk zu keinem nennenswerten Unfall.
Dennoch hat dieses Monument keinen guten Ruf, häufig wird es als Brücke des Teufels bezeichnet, die als Schauplatz für zahlreiche Selbsttötungen dient.
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DAS Fort Dauphin

Das Fort DauphinDieser vorgeschobene Posten, der am Waldrand erbaut wurde, diente der Überwachung des Tals in Richtung Fontenil und dem Schutz des Forts des Têtes. Zusammen mit dem gegenüberliegenden Fort des Salettes war es möglich, die Straße nach Italien perfekt zu sperren.
Die Festung, die auf mehreren Ebenen erbaut wurde, hat zwei Bastionen, ihre Besonderheit ist eine imposante Mauer mit einer Stärke von 2,20 Metern und einer Höhe von 9,30 Metern. Diese Mauer verläuft längs des Forts, daran angelehnt ist das einzige Gebäude dieser Kaserne.
In einem Zustand fortgeschrittenen Zerfalls gehört die Festung immer noch der Armee, die es noch als Übungsgelände für Straßenkämpfe nutzt.
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DAS Fort des TÊtes

Das Fort des TêtesDiese Bauwerk ist das bedeutendste des Festungssystem im Raum Briancon. Seit dem Jahr 1700 unterstrich Vauban die strategische Bedeutung an diesem Platz, der sowohl die Täler in Richtung Fontenil und Fontchristiane als auch die Stadt überragt. Mit dem Bau wurde 1721 unter Leitung der Ingenieure Tardif und Negre begonnen. Zuerst mußte das Plateau des Tetes eingeebnet werden, dazu wurden die kleinen Buckel beseitigt, die sich dort erhoben und von denen nur noch kleine Reste auf dem zentralen Platz des Forts übrigblieben.
Das Fort setzt sich aus 3 Frontlinien und einem tiefer liegenden Teil zusammen und präsentiert das wehrtechnische Fachwissen jener Epoche : sogenannte Demi-Lunes, haldmondartige Kampstände, Schießstände, gedeckte Wege zeugen davon...... Eine Fläche, eineinhalb mal so groß wie die Altstadt von Briancon, erlaubte die Kasernierung von 1.250 Mann mit ungefähr 70 Artillerie-Geschützen.
Das Fort des Tetes, der Mittelpunkt des Verteidigungssytems, ist über die Pont d`Asfeld mit der Stadt und durch einen «Communcation Y» genannten Gang mit dem Fort de Randouillet verbunden.
Es wurde niemals komplett fertiggestellt, zahlreiche Gebäude fehlen, manche wurden einer anderen Bestimmung zugeführt, so die Kapelle, die als Wohnblock verwendet wurde. Besichtigungen werden im Sommer durchgeführt, Bilder der Anlage finden Sie in der Fotogalerie.

DAS Fort du Randouillet
Das Fort du RandouilletEs überragt das Fort des Tetes und hatte die Aufgabe, vor einem aus den Bergen von Infernet ausgehenden Angriff zu schützen. Die Lage erlaubt auch, das Tal von Cervieres zu überwachen. Die Festung hat zwei verschiedene Aufgaben, nach denen es entsprechend konstruiert wurde. Zum einen der Donjon (Festungsturm), der höher gelegene Teil, in dem sich die wesentlichen zur Verteidigung notwendigen Einrichtungen konzentrieren. Der untere Teil beherbergt unter anderem die «militiärische Stadt» mit den Gebäuden der Kaserne und dem Pulvermagazin. Der Name stammt von den hier nistenden Schwalben, die in den französischen Südalpen Randouillles genannt werden.
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