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Briancon, Stadt in
den Bergen |
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Auf 1326
m Höhe gelegen,
und damit die höchstgelegene Stadt der EU, ist Briancon,
eine Stadt in den Bergen sowie ein alpiner Skiort. Briancon
liegt im Ski-Gebiet von Serre-Chevalier.


Nur
fünf Stunden von Paris entfernt, ist Briancon ein
idealer Ort für Ihren Sommer- bzw.
Winterurlaub.
Während der Sommersaison können unter anderem
Sportarten wie Wandern, Rafting, Gleitschirm
fliegen, Mountainbike oder (alpines) Klettern ausgeübt
werden. Im Winter werden alpiner Skilauf, Snowboardfahren,
Langlauf, Schneeschuhwandern und Eisklettern angeboten.

Von Briancon aus können Sie mit der Prorel-Seilbahn
in das Skigebiet von Serre-Chevalier starten, das insgesamt 250
Pistenkilometer bietet. 12
km von Briancon in Richtung italienischfranzösischer
Grenze enfernt liegt der Skiort Montgenèvre.

Dank
des historischen Erbes und dessen Pflege, wurde Briancon vom französischen
Kulturministerium mit dem Prädikat "Ville et pays d'art
et d'histoire" (Stadt der Kunst und
Geschichte) ausgezeichnet :
Besichtigungen der Stadt werden regelmäßig angeboten,
um Ihnen die Befestigung der Stadt, die
Forts des Festungsbaumeisters Vauban* und die Sehenwürdigkeiten
der Region näherzubringen.
Briancon ist außerdem Kandidat für die Anerkennung als
Weltkulturerbe der UNESCO.
*Sébastien Le Prêtre Seigneur, später Marquis de
Vauban, 1633 - 1707, war ein französischer General, Festungsbaumeister
Ludwigs XIV. und Marschall von Frankreich.

Die
Stadt mit 11.000 Einwohnern ist auch bekannt für
ihr außergewöhnliches Klima. Dank der
geografischen Lage wird die Stadt an 300 Tagen
mit mehr als 6 Stunden Sonnenschein pro Tag
verwöhnt. Seit Beginn des Jahrhunderts ist
Briancon auch Kurort.
Behandelt werden unter
anderem Atemwegserkrankungen wie Astma. |
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Neue Bilder in der Fotogalerie!

Die
ersten
mililtärischen Festungsanlagen wurden um 1710
erbaut. Erkunden Sie das Fort
des Salettes (siehe Fotogalerie), das sich in unmittelbarer
Nähe zur historischen Stadt befindet, die als
Cité Vauban bezeichnet wird. Diese Festungsanlage
ist dank der Arbeit des "Club du
Vieux Manoir" in sehr gutem Zustand. Besichtigungen
werden während des Sommers angeboten.

Leichte
Wanderungen zu den Festungen

Falls Sie Lust auf einen Rundgang in der Umgebung haben, fahren Sie unterhalb
der Altstadt
zum Parkplatz nahe der Brücke Pont
d'Asfeld. Nach kurzem Marsch entlang
der Durance-
Schlucht überqueren Sie die Brücke, die 1730-1731 unter dem Nachfolger
Vaubans erbaut wurde. Die Brücke verbindet die Altstadt von Briancon mit
weiteren Befestigungsanlagen.

Zum
historischen Hintergrund: aufgrund seiner strategischen Lage war Briancon immer
eine
Garnisonsstadt. Truppen durchquerten die Stadt auf ihrem Weg von oder nach Italien.
Am Ende des 16. Jahrhunderts, nach einer Invasion, die geplünderte Städte
in der Region
hinterließ, entsandte Ludwig XIV eiligst Vauban mit dem Auftrag der Befestigung
und Sicherung
der Region im Süd-Osten seines Königreiches.

Im Oktober 1692 veranlasst Vauban, der auch Generalinspektor sämtlicher
französischer
Festungen war , eine Reihe von Baumaßnahmen an den Befestigungen der Stadt
Briancon, vor
allem an den Stadtmauern und am Fort du Chateau, einer Zitadelle unmittelbar
an die Altstadt
angrenzend.

Seine
grundsätzlichen Empfehlungen sahen einen weiteren Ausbau der Festungsanlagen
vor. Um
aus Briancon eine mächtige Festung zu machen, war es notwendig die umliegenden
Berggipfel
mililtärisch zu erschließen und zu sichern.
Er empfiehlt dazu den den Bau der Redoute
des Salettes und den Bau eines verschanzten
Feldlagers auf der gegenüberliegenden Bergseite.
Im Jahr 1700 wieder in Briancon, regt Vauban den Bau einer Brücke über
die Durance an, um die
Stadt mit zukünftigen Festungsbauten auf der anderen Flußseite der
Durance zu verbinden.

Dieser
Spaziergang führt Sie zu den Befestigungsanlagen am linken Durance-Ufer,
die zwischen
1720 und 1734 erbaut wurden. Entdecken Sie das Fort
des Têtes, die Hauptstütze
für die
Verteidigung der Stadt.
Das Fort du
Randouillet hatte insbesonders die Aufgabe
das Tal der
Cerveyrette zu kontrollieren.
Die Communication Y genannte verdeckte
200 m lange Galerie,
verbindet diese beiden Anlagen. Diese Bauwerke sichern auch gegen das Tal von
Fontchrstiane
ab. Und schließlich das Fort
Dauphin ein vorgezogener Posten,
erbaut am Fuße des Col de
l´Infernet, das durch seine gegenüberliegende Lage zum Fort des Salettes
die Abriegelung der
Straße nach Italien ermöglichte.
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